Rückblicke

Hier finden Sie alle Rückblicke der Grundschule Assamstadt

Acht Wochen Schule dicht! - ein Erfahrungsbericht

Geduldsfäden2Am letzten Freitagmorgen vor den Schulschließungen war eine beklemmende Stimmung im Schulhaus zu spüren. In diesen Minuten tagte das Landeskabinett, um über Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus zu entscheiden. Zwar wussten weder Rektorin Isabel Hübner noch ihre Kolleginnen zu diesem Zeitpunkt wie das Ergebnis der Minister lauten würde, jedoch waren die Aussichten angesichts der sich ausbreitenden Pandemie für die Schulen nicht gut. Für den Fall, dass nach dem Wochenende die Schulen landesweit geschlossen werden, wollte man sich in Assamstadt schon jetzt bestmöglich vorbereiten. Kurz vor dem Ende der letzten Stunde sah man auf den Gängen die Schülerinnen und Schüler mit voll bepackten Schulranzen, Turnbeuteln und vielen weiteren Materialien unter dem Arm, die keinen Platz mehr in den vollen Taschen fanden. Alle Jacken, Mützen, Brotdosen und selbstverständlich die Schulmaterialien sollten mit nach Hause genommen werden. Ein Bild, wie man es normalerweise vom letzten Schultag vor den Sommerferien kennt. Aber freuen konnte sich am Ende dieses Schultages keiner. Schülerinnen und Schüler verabschiedeten sich auf ungewisse Zeit von ihren Lehrerinnen. Um 14 Uhr verkündete Kultusministerin Dr. Eisenmann die Schulschließungen dann offiziell. Für die Lehrkräfte begann daraufhin ein arbeitsintensives Wochenende. Das Erstellen von Arbeitsplänen für drei Schulwochen muss gut durchdacht und vorbereitet sein. Am Montag besprachen die Kinder mit ihren Lehrerinnen die letzten wichtigen Inhalte, bevor die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lernpaketen ins Homeschooling entlassen wurden. Zeitgleich stimmte sich Frau Hübner mit den Elternvertretern der einzelnen Klassen ab, damit weitere Informationen per E-Mail an die Familien versandt werden konnten. Ab jetzt stand eine ganz neue Form des Lernens für die Grundschülerinnen und Grundschüler mit ihren Eltern, aber auch für die Lehrerinnen auf der Tagesordnung. Im Schulhaus im Wännleinweg war es ruhig geworden.

Als bekannt war, dass die Schule auch nach den Osterferien noch geschlossen bleibt, war für Rektorin Hübner und ihr Team klar, dass sie den Kindern zeigen wollen, dass ihre Lehrerinnen trotz geschlossener Türen für sie als Ansprechpartnerinnen und Lernbegleiterinnen da sind. Sie sendeten den Kindern daraufhin Ostergrüße in Form einer Collage: jede Lehrerin fotografierte sich mit einem Wort, sodass der Satz „Wir denken an euch und wünschen euch frohe Ostern!“ entstand. Indessen wurden auch die nächsten Materialpakete für die Klassen erarbeitet, kopiert, zurechtgelegt, kuvertiert, beschriftet und per Ortsbotin persönlich bei den Familien abgegeben. Neben einer Menge Arbeit für die nächsten beiden Wochen, konnte jede Grundschülerin und jeder Grundschüler auch Geduldsfäden in Form von Gummischlangen mit aufbauenden Worten von Frau Hübner und ihren Kolleginnen in den Umschlägen finden. Eine schöne Geste, die Mut machen und motivieren sollte, und über die sich die Kinder riesig freuten. Viele persönliche Briefe, Telefonate, E-Mails oder Postkarten wurden in der folgenden Zeit ausgetauscht. Sie konnten den Unterricht und das persönliche Gespräch zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern zwar nicht ersetzen, jedoch freuten sich alle voneinander zu hören. Man spürte, Schule, wie wir sie kennen, ist mehr als bloße Wissensvermittlung. Viele positive Rückmeldungen von Seiten der Familien erreichten die Grundschule Assamstadt in dieser Zeit und würdigten das Engagement des Lehrerteams. Auch die Schülerinnen und Schüler waren kreativ tätig und reichten viele tolle Kunstbeiträge zu verschiedenen Themen ein, wie z.B. „Meine Lieblingsfarbe" oder „Mein Lieblingstier in seinem Lebensraum“.

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Nach Ablauf weiterer zwei Wochen begann ein neuer Turnus Homeschooling. Noch immer wusste niemand, wie lange die Schulschließung noch andauern würde und so beging auch die Grundschule Assamstadt neue Wege im Bereich des Online-Unterrichts. Mit einem Videokonferenztool, dass das Kollegium zuvor bereits in regelmäßig stattfindenden Konferenzen nutzte, starteten die Lehrerinnen mit ihren Klassen zunächst einen Probelauf, um digitalen Kontakt aufzunehmen, technische Hürden zu überwinden und eine mögliche neue Form der Kommunikation kennenzulernen. Alle Beteiligten waren nach anfänglicher Schüchternheit und Nervosität angesichts der neuen „Unterrichtssituation“ sichtlich erfreut ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden und die Lehrerinnen wieder einmal zu Gesicht zu bekommen. Schon bald folgten in vielen Klassen erste unterrichtsähnliche Videokonferenzen mit den Fachlehrerinnen. Dabei wurden organisatorische oder inhaltliche Fragen geklärt, bearbeitete Lerninhalte gemeinsam besprochen oder Verständnisschwierigkeiten behoben. Auch die Elternvertreterinnen und Elternvertreter nutzten das Tool bereits, um sich mit Rektorin Isabel Hübner auszutauschen und weitere Schritte zu besprechen. Unterdessen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler natürlich täglich an ihren neuen Arbeitsplänen weiter. Die Materialien dazu wurden wie in den vergangenen Wochen von den Lehrkräften vorbereitet und gebündelt und die Kinder holten sie zu Beginn der Woche unter Einhaltung bestimmter Regeln in der Schule ab.

Die Schule endlich wieder einmal von innen zu sehen war für viele Schülerinnen und Schüler ein schöner Moment, den sie bald wieder öfter genießen dürfen. Nach langen acht Wochen brachte das Landeskabinett vergangene Woche den lang ersehnten Fahrplan für Lockerungen der Corona-Beschränkungen und die damit verbundene schrittweise Öffnung der Grundschulen heraus. Ab dem 18. Mai dürfen zunächst die Viertklässlerinnen und Viertklässler bei einem reduzierten Angebot, das sich auf die Kernfächer konzentriert, endlich wieder miteinander lernen. Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs erfolgt jedoch mit gründlichen und sorgsam abgestimmten Vorbereitungen. Die Gesundheit aller am Schulleben beteiligten steht an erster Stelle und so hat sich auch die Grundschule Assamstadt unter Federführung von Rektorin Hübner bestmöglich für ihre Schülerinnen und Schüler vorbereitet. 

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Die 20 Viertklässlerinnen und Viertklässler werden fortan in zwei Lerngruppen aufgeteilt, die über verschiedene Eingänge in das Schulhaus kommen und in zwei verschiedenen Klassenzimmern mit dem vorgegebenen Abstand sitzen und unterrichtet werden. Glücklicherweise gehören durch ein junges Kollegium nur wenige Lehrkräfte in Assamstadt zur Risikogruppe. Neben der Umsetzung der allgemeinen Hygieneregeln und -vorschriften, wie z.B. richtiges Händewaschen, gehört von nun an auch eine Toilettenampel in Form einer Pylone zum Schulalltag, die mit dem Fuß verschoben wird und anzeigt, ob die Toilette frei oder besetzt ist. Plakate und Hinweisschilder weisen auf die Einhaltung der Regeln hin und helfen bei der Orientierung. Ab dem 15. Juni erhalten auch alle weiteren Klassen in einem rollierenden System wieder Präsenzunterricht. Nähere Informationen folgen. Eins ist jedoch heute schon klar: Wir freuen uns sehr auf euch!

 

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"Die Welt des Lesens und Programmierens" - Jugendtechnikschule zu Gast

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Mit einem spannenden Thema beschäftigten sich unsere Erstklässler im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwoche. Die Jugendtechnikschule bot unter der Leitung von Nicole Baier einen Workshop in „die Welt des Lesens und Programmierens“ an.

Die 27 Schülerinnen und Schüler wurden an diesem Vormittag in zwei Gruppen eingeteilt, um das handelnde Lernen und Ausprobieren effektiv zu nutzen.

Als Einstieg wurde sich über die verschiedenen digitalen Medien ausgetauscht, mit denen die Kinder im alltäglichen Leben konfrontiert werden: Smartphones, Computer, Laptops, iPads. Aber wie funktioniert eigentlich ein Computer oder gar ein Roboter? Damit die Kinder das Programmieren sowie das Handeln eines Roboters am eigenen Körper erfahren und ausprobieren konnten, wurden Zweierteams gebildet: ein Kind wurde zum Programmierer ernannt, das andere Kind zum Roboter. Der Programmierer ließ den Roboter durch Tippen auf den Rücken oder auf die Schulter (rechts, links) durch den Raum gehen. Der Roboter durfte hierbei nur die vorher festgelegten Befehle des Programmierers ausführen. Dieser musste darauf achten, dass der Roboter mit keinem anderen Kind zusammenstieß und den aufgemalten Hindernisparcours fehlerfrei durchlief. Auf diese spielerische Weise erfuhren die Kinder, dass Computer und Roboter nicht eigenständig denken und handeln können, sondern immer nur Befehle ausüben, die wir ihnen vorgeben.

Auch Frau Hübner und Herr Döffinger, die spontan vorbeischauten, wurden kurzerhand von Frau Baier zu Schiedsrichtern ernannt, um „zurückzupfeifen“, wenn die Programmierung nicht korrekt ausgeführt wurde.

Nach dieser besonderen Erfahrung kam der Bee-Bot, eine Roboterbiene, zum Einsatz. Mit Hilfe von vier Pfeiltasten konnte die Biene von den Schülern programmiert werden, um einfache Bewegungsabläufe auszuführen. Durch das Arbeiten machten die Kinder auf einfache und sehr spannende und lustige Weise erste Erfahrungen zum Programmieren von Robotern und Computern. Sie sammelten Routine im analytischen und logischen Denken, entwickelten Strategien und mussten vorausdenken, um die Bee-Bots zielgerichtet steuern zu können.

Je früher sich Kinder mit der Logik des Programmierens befassen, desto einfacher baut sich das technische und mathematische Verständnis auf. Mit dem heutigen Workshop wurden auch das räumliche Denken und die Kreativität, sowie die sozial-emotionale Kompetenz (vereinbarte Regeln einhalten und Rücksicht auf andere nehmen) optimal geschult.

Alle waren begeistert von diesem äußerst interessanten Schultag, sodass man sich einig war, dieses zukunftsorientierte Thema möglichst bald zu vertiefen.

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Teilnahme an der Kinder- und Jugendbuchwoche mit Preisverleihung

Siegerinnen10.03.2020

Noch vor dem Corona-Stillstand hat die Bad Mergentheimer Stadtbücherei ihre große Kinder- und Jugendbuchwoche veranstaltet.

Wie bereits in den Jahren zuvor waren im Vorfeld alle Kinder und Jugendlichen zum Mitmachen beim Plakatwettbewerb aufgerufen. Gesucht wurde ein neues Titelbild für Flyer und Plakate der Kinder- und Jugendbuchwoche 2020. Zahlreiche Einsendungen standen zur Auswahl. Die Entscheidung war nicht leicht, aber schlussendlich wurde ein Gewinner-Motiv gekürt: Sarah Rupp und Kate-Lynn Haßler haben gemeinsam das Siegerbild gestaltet. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Petra Schenk-Krieck wurden die Siegerinnen und ihre ganze Klasse zu einer Lesung in die Stadtbücherei eingeladen. Mit dem Gewinn hatte sich die Klasse 4 bereits im Vorfeld einen festen Platz bei der ausgebuchten Autorenlesung sichern können.

Am 10. März 2020 fuhren die Viertklässler gemeinsam mit der 3. Klasse, die sich ebenfalls um die Teilnahme an der Lesung mit Bärbel Oftring:„Voll eklig“ beworben hatte, nach Bad Mergentheim. Vor Beginn der Autorenlesung wurden die beiden Gewinnerinnen mit großem Applaus auf die Bühne gebeten. Frau Amann von der Stadtbücherei Bad Mergentheim bedankte sich bei den Preisträgerinnen für das tolle Bild. Auch von der Autorin selbst gab es lobende Worte und eine persönliche Gratulation. Sie durfte den Preis – eine kleine literarische Überraschung – an die beiden Schülerinnen überreichen. Stolz konnten diese ihr Plakat und auch alle anderen kreativen Einsendungen im Bürgersaal des Kulturforums bestaunen.

Die Lesung im Anschluss bot spannende Hintergrundinformationen zu ekelerregenden Themen. Verblüffende Rekorde und Tipps zum Nicht-mehr-Ekeln ließen die Kinder die ekligen Dinge plötzlich ganz anders erscheinen. Bei dieser Lesung lernten die Kinder außerdem, wie ein Sachbuch entsteht. Das Buch und der Ausflug kamen bei allen sehr gut an, wohl wissend, dass eklige Dinge auf Kinder einen besonderen Reiz ausüben können.

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Besuch auf dem Schulbauernhof

09.03.2020

Einmal ein Huhn auf dem Arm halten, ein kleines Lämmchen streicheln oder mit dem Traktor über den Hof zu düsen. Diese Träume wurden für die Klassen 2a und 2b der Grundschule Assamstadt erfüllt.

Unterricht zum Anfassen und Erleben ermöglichte den Kindern der Schulbauernhof Pfitzingen. Passend zum Unterrichtsthema „Tiere auf dem Bauernhof“ war er das Ziel des Schulausflugs am Montag, den 09.03.20.

Gleich morgens ging es mit dem Bus los. Vorort hatten die Kinder die Möglichkeit Mehl zu mahlen, Hühner und Hasen zu füttern, Kühe, Schafe, Schweine und Ziegen zu versorgen, im Heu zu springen, auf Heuballen zu vespern und mit Pferd und Hunden einen Spaziergang zu machen. Die Kinder packten fleißig mit an und scheuten sich auch nicht davor den Stall auszumisten und Kühe mithilfe einer Bürste mit Streicheleinheiten zu verwöhnen. Besonderer Liebling der Kinder war Winni der 2 Monate alte Stier. Er leckte mit seiner rauen Zunge genüsslich an jeder ihm hingehaltenen Hand.
Einziges Manko war, dass nach 3 Stunden schon wieder der Bus zum Abholen bereit stand. So manche Kinder wären gern noch länger geblieben. Vielen Dank an Herrn Löhr, dem pädagogischen Direktor des Schulbauernhofs in Pfitzingen und seinem Team für den Tag als Landwirtin oder Landwirt.

 

 

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Ernennung zur Rektorin

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Es ist mittlerweile schon 1 1/2 Jahre her, dass Isabel Hübner ihren Dienst als Schulleiterin an unserer Grundschule angetreten hat. 

Am Freitag 21.02.2020 gratulierte ihr Schulrätin Magda Krapp vom Staatlichen Schulamt Künzelsau im Beisein von Bürgermeister Joachim Döffinger zur Rektorin und überreichte ihr dabei die Ernennungsurkunde. Die ganze Schulgemeinschaft schließt sich den Glückwünschen an und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Rektorin Isabel Hübner.

 

 

 

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Schlackohren-Fieber an der Grundschule

21.02.2020

„Schlackohr helau helau“ hieß es am letzten Tag vor den Faschingsferien.13 3 P1120128 Kopie

Vor der großen Pause führten die Schülerinnen und Schüler als Cowboys, Polizisten, Piraten, Prinzessinnen, wilde Tiere und noch viele weitere fantasievoll verkleidete Faschingsnarren eine lange Polonaise an, um alle Klassen abzuholen und sich in der bunt geschmückten Aula einzufinden. Nach Frau Hübners lustiger Büttenrede wartete ein riesiges buntes Frühstücksbuffet im Musikraum, das dank vieler toller Beiträge von den Eltern unserer Dritt- und Viertklässler zustande kommen konnte. Es folgten ein großartiger Auftritt der Kinderprinzengarde und eine schelmische Rede der närrischen Oberhäupter Lean Hügel und Emma Geißler als Kinderprinzenpaar. Ein von Frau Hübner angeleitetes Tanzspiel sorgte für gute Laune. Dazwischen tanzten, lachten und sangen alle ausgelassen zur fetzigen Musik. Bei der Kostümprämierung am Ende unserer Feier wurde aus jeder Klasse ein Gewinner gekürt. Die Entscheidung fiel bei den vielen originellen und kreativen Kostümen in diesem Jahr besonders schwer.

 

 

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Vortrag "Lernen macht glücklich"

27.01.2020

Mit positiver Kommunikation und Wertschätzung glücklicher lernen12 P1120027 Kopie

Der Elternbeirat der Grundschule lud vergangene Woche zum Vortrag "Lernen macht glücklich" ein. Mehr als 100 Zuhörerinnen und Zuhörer fanden sich in der voll besetzten Aula ein und lauschten mit Begeisterung den Worten des Referenten und Lerncoachs Stefan Steitz.

Er zeigte in rund 90 Minuten Möglichkeiten und Wege auf, welche den Schul- und Familienalltag von Eltern und Kindern spürbar verbessern können. Mit seiner authentischen Art, spannenden Fakten („Während zu Beginn ihrer Schulzeit noch 80 Prozent der Kinder Spaß am Lernen haben, sind es unter den 13-Jährigen nur noch sechs Prozent.“) und humorvollen Anekdoten aus dem Schulalltag machte er deutlich, wie das kindliche Gehirn funktioniert und wie man das Lernen unterstützen kann. Die vier Pfeiler seien die richtige Lerntechnik, die Konzentration, die Motivation und die Selbstorganisation. Als Faustformel gilt: Kinder können sich ihr Lebensalter mal zwei in Minuten am Stück konzentrieren – länger nicht! Manche Kinder brauchten zwischendurch Bewegung, andere könnten sich mit leiser Hintergrundmusik gut konzentrieren und wieder andere würden schon durch ein Smartphone auf dem Schreibtisch abgelenkt, auch wenn es auf lautlos gestellt ist. Alle Anwesenden konnten sich selbst an kleinen Übungen beteiligen, die „Aha-Erlebnisse“ auslösten und vieles dadurch nachvollziehbarer machten.

Weder Strafen noch Belohnungen können Kinder von innen heraus zum Lernen motivieren. Dagegen kann es ein Kind beflügeln, wenn die Eltern ehrlich an die Fähigkeiten ihres Kindes glauben und ihm mit positiver Sprache vermitteln, dass es alles schaffen kann, wenn das Kind es selbst wirklich will.


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