Rückblicke

Hier finden Sie alle Rückblicke der Grundschule Assamstadt

Weihnachtspäckchenkonvoi

12.11.2021

Weihnachtspäckchen 1Die Grundschule Assamstadt und der Kindergarten St. Marien beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder am Weihnachtspäckchenkonvoi und folgten dem Aufruf von Round Table 172 Tauberbischofsheim. Insgesamt kamen 91 bunt verpackte Päckchen zusammen, die vergangenen Freitag an der Grundschule abgeholt wurden und sich nun auf den langen Weg in entlegene und ländliche Regionen Osteuropas machen. Dort werden die liebevoll gepackten Geschenke in Waisen- und Krankenhäuser, Behinderteneinrichtungen, Schulen und Kindergärten verteilt.

Die Schülerinnen und Schüler durften zuvor schätzen, wie viele Weihnachtspäckchen in der Aula zusammengekommen waren.

1. Platz: Emma Geißler (Kl. 4b) mit 91 Päckchen

2. Platz: Philipp Geubel (Kl. 2), Emelie Hinterlang (Kl. 2), Amelie Albrecht (Kl. 3), Naemi Herz (Kl. 3), Ben Meyer (Kl. 3) und Brain Reimer (Kl. 3) mit jeweils 90 Päckchen

3. Platz: Tom Deuser (Kl. 1b), Pier Schlenkhoff (Kl. 1b) und Milena Wachter (Kl. 3) mit 85 Päckchen, sowie Marielle Nied (Kl. 4a) mit 97 Päckchen.

Vielen Dank an alle, die sich an dem Weihnachtspäckchenkonvoi beteiligt und dazu beigetragen haben, bedürftigen Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen.

Weihnachtspäckchen 3

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Eine Portion Obst pro Woche für alle Assamstadter Grundschüler

Oktober 2021

Foto SchulfruchtprogrammJeden Dienstag beweisen die leeren Obstkisten, dass das EU-Schulfruchtprogramm bei den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Assamstadt sehr gut ankommt. Neben weiteren Projekten wie dem Ernährungsführerschein und Klasse2000, die im Schulleben bereits fest verankert sind, beteiligt sich die Schule seit diesem Schuljahr 2021/22 am Schulfruchtprogramm, gefördert durch die Europäische Union.

Übergewicht und ungesunde Ernährung werden weltweit zu einer immer größeren Herausforderung. Die Europäische Union will frühzeitig gegensteuern und setzt daher bei den Kindern und Jugendlichen an: Das zum Beginn des Schuljahres 2017/2018 eingeführte EU-Schulprogramm soll Kindern und Jugendlichen Gemüse und Obst sowie frische Milch und Milchprodukte schmackhaft machen und eine gesündere Ernährung fördern.

Aktuell nehmen in Baden-Württemberg 5220 Grundschulen und Kitas mit rund 430.000 Kindern teil.

Mit dem EU-Schulfruchtprogramm erhalten Kinder in Grundschulen kostenlos einmal wöchentlich eine Portion Obst und Gemüse von einem regionalen Lieferanten. Hier konnte René Deißler gewonnen werden, der als Geschäftsführer der Unser Markt Assamstadt GmbH (nahkauf) in Assamstadt „Regionalität“ lebt und verkörpert. Er hat sofort seine Bereitschaft signalisiert, das Obst jeden Dienstagmorgen persönlich anzuliefern, sowie 25 % der Kosten als Sponsor zu übernehmen. Die restlichen 75 % finanziert die Europäische Union. Aktuell stehen Bananen, Äpfel und Trauben auf dem Speiseplan der 114 Schülerinnen und Schüler. „Dieses Angebot können wir jederzeit verändern und auch variieren“, lässt er Rektorin Isabel Hübner wissen.

Durch das regelmäßige Angebot kommen die Kinder auf den Geschmack dieser Lebensmittel und lernen ganz nebenbei, sie in ihren Essalltag zu integrieren. Gleichzeitig zielt die pädagogische Begleitung darauf ab, dass die Kinder mehr über die Herkunft und Vielfalt von Lebensmitteln sowie über genussvolles Essen erfahren.

Dass René Deißler zu einem gesunden Pausenfrühstück beiträgt, hat er bereits zu Beginn des Schuljahres bewiesen, als er für alle 35 Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschule eine „gesunde Tüte“ in Form einer Stofftasche gesponsert hat, die mit einem Müsliriegel, einem Apfel, einer Banane, einer Birne, einem Fruchtsaft, einem Bleistift und einem Lineal gefüllt war.

Die gesamte Grundschule sowie die Lehrkräfte sind begeistert von dem Projekt und der Kooperation mit dem ortsansässigen Lebensmittelmarkt und hoffen, dass das EU-Schulfruchtprogramm in Zukunft fester Bestandteil des Schullebens bleibt, ganz nach dem Motto „Lecker & fit, wir machen mit!“.

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Eine stolze Anzahl von 35 ABC-Schützen wurde eingeschult

22.9.2021 

Am vergangenen Samstag fand an der Grundschule Assamstadt die Einschulungsfeier statt. Rektorin Isabel Hübner begrüßte die Erstklässler und deren Gäste in der Kirche, in der die vorgeschriebenen Corona-Regeln vorschriftsgemäß eingehalten werden konnten, da die Aula der Schule bei der großen Anzahl an neuen Schülern mittlerweile zu klein geworden ist.

Das bunte Programm wurde von den Klassen 2, 3, 4a und 4b mitgestaltet, die das Lied „Herzlich Willkommen“, ein Gedicht, ein Instrumental-Stück mit Bewegung sowie das Theaterstück „Wettstreit der Schulsachen“ aufführten. In ihrer Rede verriet die Schulleiterin, dass es ihr die Clowns im Zirkus am meisten angetan haben. Clowns sind witzig, sie lieben Fehler und lachen darüber. Sie stolpern über ihre eigenen Füße, fallen hin und stehen immer wieder auf. Sie probieren es erneut und nehmen alles mit Humor. Und so appellierte die Schulleiterin an die Erstklässler, dass Fehler in der Schule erlaubt sind, wir aus Fehlern lernen und keiner perfekt und fehlerfrei sein muss. Zur Erinnerung an den Clown mit der roten Nase bekam jedes Kind einen Bleistift mit einem roten Radiergummi geschenkt. Dieser radiert einen Fehler ratzfatz wieder weg und es gibt Platz für eine neue Lösung oder Formulierung.

Anschließend wurden die Klassen 1a und 1b nacheinander namentlich aufgerufen und alle durften sich über ein personalisiertes Garderobenschild freuen, das die Klassen 4a und 4b gebastelt hatten. Danach verabschiedete Frau Hübner die Erstklässler ins Schulhaus zu ihrer ersten Unterrichtsstunde mit ihren Klassenlehrerinnen. Währenddessen durften sich die Gäste auf dem Pausenhof mit Getränken erfrischen und an einem leckeren Buffet bedienen, das die Eltern der Klasse 2 organisiert und bereitgestellt hatten. Als Fotograf, der sowohl die Klassenfotos als auch Einzelfotos von den Erstklässlern mit ihren Familien erstellte, konnte Elmar Herz gewonnen werden. Diese Bilder sind eine wirklich schöne Erinnerung, an einen herrlichen Tag mit strahlendem Sonnenschein und strahlenden Kinderaugen.

 

Einschulung Klasse 1a

Die Klasse 1a besuchen: Jonas Arnold, Alexander Dietrich, Nikita Heimbuch, Elias Leiser, Jakob Nasri, Philipp Rupp, Marlon Scherer, Lukas Stauch, Georg Winkler, Jakob Winkler, Luisa Albrecht, Maya Groß, Lara Huzjak, Sara Huzjak, Laura Mayer, Sofie Ott, Grace Pettong.

 

Einschulung Klasse 1bIn die Klasse 1b gehen: Joshua Behr, Tom Deuser, Marlon Fohmann, Phil Höck, Moritz Lieb, Ron Liehr, Daniel Märginean, Paul Pröseler, Eliah Scharfy, Pier Schlenkhoff, Matteo Stumpf, Felix Unterwandling, Kate Bauer, Lara Deuser, Maike Diez, Lilly Meyer, Henriette Ochs, Kira Reimer.

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MINT-Projekttag: "Einen Ventilator bauen"

16.7.2021

P1120494Auf dem Stundenplan der Klassen 3a und 3b stand vor Kurzem ein ganz besonderes Programm: Zu Gast waren junge Wissenschaftler*innen der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF), die einen spannenden Projekttag zum Thema Zahnradgetriebe im Gepäck hatten. Gemeinsam mit dem IJF-Team erforschten die Schüler*innen allerlei aus diesem Themengebiet. Ziel des Projekttages war es, einen eigenen Handventilator zu bauen. Zunächst lernten die Schüler*innen aber die App „Book Creator“ kennen und bedienen, um sich anschließend durch ein interaktives Forscherheft zu arbeiten und viel Spannendes über Zahnräder zu lernen. Zudem erhielten die beiden dritten Klassen Materialkisten, mit welchen sie nicht nur die Aufgaben aus dem Forscherheft ausprobieren konnten, sondern auch ihren individuellen Handventilator bauen konnten. Der Projekttag endete mit einem kräftigen Wirbelsturm, den die Schüler*innen mit ihren Ventilatorkonstruktionen erzeugten.

 

Die MINT-Projekttage der IJF sind neu in der Region. Sie finden erstmals und ausschließlich an Grundschulen im Raum Heilbronn-Franken statt. Sie sind Teil des MINT-Lernkreislaufes, ein auf zwei Jahre angelegtes Weiterbildungsprogramm für Lehrkräfte, das die Initiative etabliert hat. Die motivierten Lehrer*innen erlernen dabei Methoden für einen interesse-generierenden MINT-Unterricht. Diese können sie bei den Projekttagen mit ihren eigenen Schüler*innen anschauen und begleiten. Durch die Förderung der Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung ist das Angebot für alle teilnehmenden Schulen kostenfrei.

 

Im Fokus: Forschend-entdeckendes Lernen

„Das forschend-entdeckende Lernen fördert das Behalten des Gelernten und weckt Interesse“, erklärte IJF-Projektleiterin Juliane Dylla. Neben grundlegenden Informationen erhielten die Kinder die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Verschiedene Formate luden dazu ein. Eine Aufgabe des interaktiven Forscherbuches war es beispielsweise herauszufinden, dass man, wenn man unterschiedlich große Zahnräder benutzt, unterschiedlich viel Wind mit dem Ventilator erzeugen kann. Ganz nebenbei wurden digitale Kompetenzen durch die Nutzung der Tablets geschult.

 

Projekt zur MINT-Nachwuchsförderung

Nach dem Thema Mechanik folgt im nächsten Schuljahr ein weiterer Tag zur Informationstechnologie und Programmieren in der Grundschule. Ziel der Projekttage ist, Lehrkräfte bei der praktischen Umsetzung der zuvor erlernten Fortbildungsinhalte zu unterstützen und den Schüler*innen Spaß an Naturwissenschaft und Technik zu vermitteln.

 

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"Digital EU - and YOU?!" - Preisverleihung 68. Europäischer Wettbewerb

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Es erschien fast wie ein Déjà-vu, als die Rektorin Isabel Hübner in der vergangenen Woche die anwesenden Gäste Dr. Michael Lippert vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Bürgermeister Joachim Döffinger und Dominic Wehr von der Sparkasse Tauberfranken begrüßte, die sich, auf den Tag genau vor einem Jahr, auch auf dem Pausenhof der Grundschule Assamstadt versammelt hatten, um die Schülerinnen und Schüler auszuzeichnen, die beim europäischen Wettbewerb mitgewirkt haben.

Der Aufruf zur diesjährigen Teilnahme erreichte alle Eltern am 2. Februar 2021 per E-Mail und das Kollegium war anfangs skeptisch, ob der Appell zum Mitmachen überhaupt gestartet werden sollte. Schließlich steckten alle Schülerinnen und Schüler zu diesem Zeitpunkt mitten im Homeschooling und hatten vonseiten der Schule eigentlich genug zu tun, ihren wöchentlichen Lernplan abzuarbeiten. Dass sich dann tatsächlich einige Kinder motiviert an die Arbeit machten, freute die Lehrerinnen natürlich sehr. Denn aufgrund der Schulschließung war Eigeninitiative angesagt.

42.813 Kinder und Jugendliche von insgesamt 841 Schulen haben sich bundesweit im Rahmen des europäischen Wettbewerbs mit dem Thema „Digital EU - and you?!“ kreativ mit Chancen und Risiken der Digitalisierung in Europa auseinandergesetzt und Bilder, Texte, Videos oder selbst komponierte Musik eingereicht.

Grundschülerinnen und Grundschüler haben originelle Hausaufgaben-, Tröst- oder Corona-Saugroboter erfunden, die ihnen den Alltag ein wenig leichter machen. Die älteren Kinder setzten sich ausgesprochen (selbst-)kritisch mit der Abhängigkeit von sozialen Medien und Likes auseinander. Es wurde aber auch die Dankbarkeit für die digitalen Instrumente herausgearbeitet und angesprochen, die es ermöglichen, trotz Abstandsgebot einander nah zu sein.

Insgesamt wurden 14 Preisträgerinnen und Preisträger aus den Klassen 1 - 4 geehrt, die sich mit den Kategorien „Mein Freund der Roboter!?“, „Ach du liebe Zeit!“ und „Mein fabelhaftes Wunderhaus“ auseinandergesetzt und kreativ verwirklicht haben. Die Gewinner konnten sich jeweils über eine Urkunde, einen Büchergutschein, eine Europa-Stofftasche, Farbstifte und ein großes Handtuch freuen.

 

Einen Ortspreis erhielten: Anton Freudenberger, Martin Hügel, Eliah Nied, Fabian Scherer, Amelie Albrecht, Sophie Hügel, Fee-Luna Nied und Milena Wachter.

Einen Landespreis erhielten: Felix Albrecht, Lean Hügel, Laurin Kohler, Emma Geißler, Franka Stumpf und Marie Zeitler.

Nominiert für den Bundespreis waren zudem Felix Albrecht und Lean Hügel.

Alle anderen Schülerinnen und Schüler bekamen über den Kreisverband Main-Tauber/Hohenlohe als kleine Anerkennung ein Europa-Heft der Europa-Union Deutschland e.V. überreicht.

 

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image03 08 21 0.13.05 AS Roboter

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Herzlichen Dank an die Firma Karl NIED GmbH

Juni 2021

image14 06 21 22.01.01 AS Geobrett 1aimage14 06 21 22.01.02 AS Geobrett 3aimage14 06 21 22.01.03 AS Geobrett 2a

 

Im Mathematikunterricht der 3. Klasse stand diese Woche das Thema "Geobretter" auf dem Plan. Da Geobretter an der Grundschule noch nicht vorhanden waren, entschieden die beiden Mathelehrerinnen, diese mit den Schülerinnen und Schülern selbst anzufertigen. Kurzfristig erklärte sich Herr Nied bereit, die Bretter nach Maß zurechtzusägen. Die Drittklässler klopften eifrig nach vorgegebenem Muster die 5x 5 Nägel in die Bretter und spannten mit Gummiringen ebene Flächen und Formen. Außerdem konnten mit dem Geobrett Umfänge, Flächeninhalte und Winkel anschaulich miteinander verglichen und Symmetrien entdeckt werden.

Die Klassen 3a und 3b sagen der Firma Karl Nied GmbH vielen Dank für die 30 gespendeten Holzbretter.

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Auf Kreidetafel wird nicht verzichtet


96 trg 2303 ass schule02FN-Zeitungsartikel von Klaus T. Mende vom 24.3.2021
Schulleitung und -träger ziehen in Assamstadt an einem Strang. Rektorin Isabel Hübner und Bürgermeister Joachim Döffinger haben das Wohl der Mädchen und Jungen in den Klassen eins bis vier fest im Blick. „Jeder Euro wird für die Kinder von der Gemeinde gerne ausgegeben. Das ist eine Investition in die Zukunft“, macht der Schultes deutlich – und die Leiterin pflichtet ihm kopfnickend bei. Sie schätzt den unkomplizierten, direkten Draht zum Rathaus und damit die kurzen Wege, wodurch ein eventuell auftretendes Problem bereits aus dem Weg geschaffen werde, bevor es sich überhaupt erst stelle.

Die Bildungseinrichtung wird augenblicklich von 102 Schülern (allesamt aus Assamstadt) besucht, die von neun Pädagogen unterrichtet werden. „Im Übrigen allesamt weiblich“, schmunzelt Isabel Hübner, seit September 2018 in Amt. Mit der Frauenpower sei die Schule in Sachen Unterricht auf einem sehr guten Weg. „Wir würden uns aber auch über männlichen Zuwachs freuen“, stellt die 38-Jährige im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten schmunzelnd fest. In personeller Hinsicht könnte bereits in absehbarer Zeit aufgestockt werden (müssen). Die Schülerzahlen gehen nach oben, zeigt die Rektorin einen erfreulichen Trend auf, der zur Folge habe, dass in Klasse eins im kommenden Schuljahr zweizügig gefahren werde.

Einhergehend damit droht ein Raumproblem, was wiederum die Gemeinde (gerne) auf den Plan rufe, wie Joachim Döffinger versichert. Bereits jetzt seien alle fünf Klassenzimmer und beide Betreuungsräume belegt. Ein neuer Klassenraum werde in jedem Fall benötigt, weil 2021/22 definitiv über 30 Kinder eingeschult werden. Es habe bereits einen munteren Austausch gegeben mit dem von beiden Seiten erklärten Bestreben, im Rahmen des Möglichen nach optimalen Lösungen zu suchen, die der Förderung der Schüler vollauf gerecht werden, fahren Hübner und Döffinger eine gemeinsame Linie.

Aufgrund durchaus denkbarer weiterer Zuzüge sei es darüber hinaus nicht von der Hand zu weisen, dass über kurz oder lang sogar noch Bedarf für einen siebten Klassenraum bestehe. „Wir werden uns des Themas zeitnah annehmen und es im Gemeinderat behandeln“, verspricht das Ortsoberhaupt. Er könne sich, so Joachim Döffinger, einen Anbau sehr gut vorstellen. Weitere kosmetische Arbeiten seien ebenfalls zeitnah umzusetzen, um das Gebäude fit zu machen für die Zukunft.

Sehr gut aufgestellt ist nach Überzeugung von Hübner die Grundschule hingegen bereits jetzt, was die Arbeit mit digitalen Medien angehe. Die Kinder seien im Umgang mit selbigen „sehr gewieft“. Auch von Pädagogenseite gebe es viele positive Rückmeldungen. Zur neuen Ausrüstung im Schulhaus gehörten, so die Rektorin, ein Dutzend Access-Points für uneingeschränkten Wlan-Empfang sowie 75-Zoll-Bildschirme für jeden Klassenraum, Anschluss ans Glasfasernetz, ein iPad als Arbeitsgerät für jede Lehrerin sowie 25-Schüler-iPads.

„Die Kreidetafel als traditionelles Arbeitsmedium ist für uns weiter von Bedeutung und sollte bewusst nicht ersetzt werden“, erklärt die Leiterin. Gerade in den Klassenstufen eins und zwei liege der Fokus auf den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen sowie auf den Kompetenzen im Bereich des Arbeits-, Ordnungs- und Sozialverhaltens.
Im Bildungsplan der Schule sei die Leitperspektive „Medienbildung“ fest verankert. Erst ab Klassenstufe drei würden die Basiskompetenzen zum sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet nähergebracht, um sich in Klasse vier bewusst damit auseinanderzusetzen. Dies geschehe im engen Austausch mit den Eltern. So sei die Basis dafür gelegt worden, dass „sich die Kinder kompetent und verantwortungsbewusst in der Medienlandschaft bewegen können“, ist Isabel Hübner überzeugt.
„Bislang haben wir bereits 50.000 Euro in die digitale Ausstattung unserer Grundschule gesteckt“, zieht Assamstadts Bürgermeister Joachim Döffinger Zwischenbilanz. Das Ende der Fahnenstange sei aber noch nicht erreicht. Die Verwaltung werde auch künftig partnerschaftlich an der Seite der Bildungseinrichtung stehen.

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