Rückblicke

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Gemeinsam starke Schule machen - Grundschulen aus Assamstadt, Boxberg und Kupprichhausen führen gemeinsam mit der Realschule Boxberg eine Projektwoche durch

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Von Montag bis Donnerstag fanden erstmalig die gemeinsamen Projekttage der Schulen im Stadtgebiet Boxberg und Assamstadt statt. Im Mittelpunkt stand der Spaß der Kinder. Für die 3. bis 6. Klassen standen insgesamt 11 Projekte zur Auswahl, die älteren Schüler von der 7. bis zur 9. Klasse durften aus 6 Projekten wählen. Hierbei gab es eine große Vielfalt, die sich an den einzelnen Schulfächern orientierte.

In Assamstadt begaben sich die Kinder jeden Morgen auf eine „Zeitreise ins Mittelalter“. Unter anderem besuchten sie den Mittelalterpark Adventon und erfuhren dabei auch, wie eine historische Ritterburg aufgebaut ist. Aber auch das Fach Technik kam in Assamstadt nicht zur kurz. Kreative Lösungen waren beim Bauen mit Legosteinen gefragt. Ergebnisse wurden über das iPad und die App „Book Creator“ festgehalten. Am dritten Tag des Projektes begaben sich die Kinder in die Ausstellung „Faszination Lego“ in Bad Mergentheim. Technische Lösungen wurden aber auch in Boxberg gesucht.

Im Projekt „Technische Wunderwerke“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Brücken auseinander und versuchten diese nachzubauen. So wurden die Unterschiede zwischen Bogenbrücke, Hängebrücke, Balkenbrücke und Stahlbrücke praxisnah erkundet. Viel Praxis enthielt auch das Technikprojekt der älteren Schülerinnen und Schüler. Dort entstanden Bilderrahmen, Bumerange, Tischtennisschläger und Holzspiele. Ebenso techniknah, aber auch mit dem Aspekt des Umweltschutzes verbunden, stellte die Projektgruppe „Upcycling“ individuelle Produkte aus Abfällen her. Umweltnahe Themen durften auch die 5. Klässler in der Projektwoche für BNT erfahren. Mit Geologie, Wald, Tiere und Wasser waren gleich vier Themenbereiche aus der Natur enthalten. Hinzu kam die Herausforderung auch eine Woche in der Natur zu leben. Trotz der großen Hitze meisterten dies die meisten Kinder mit Bravour. Übernachtet wurde auch beim Fußballcamp. Vier Tage begaben sich die Schülerinnen und Schüler in die Welt des Fußballs, erfuhren theoretische Hintergründe und konnten diese dank professioneller Tipps des Wachbacher Fußballtrainers in die Tat umsetzen.

Letztlich galt es, das DFB Fußballabzeichen zu erwerben. Sportlich ging es auch beim Projekt „Schlag den Ball“ zu. Verschiedene Rückschlagspiele wie z.B. Tischtennis oder Baseball wurden erprobt. Sogar eine eigene Minigolfbahn wurde gebaut. Höhepunkt war auch hier die gemeinsame Übernachtung in der Schule. Für den Bereich Sport und Ernährung gab es gleich zwei Projektgruppen. In Boxberg hielten sich trotz heißer Temperaturen die 7.- bis 9. Klässler fit, in Kupprichhausen stand ebenfalls gesunde Ernährung und Sport für die jüngeren Schüler im Vordergrund.

Doch auch andere Sportarten waren beliebt. Eine Gruppe der 7.- bis 9. Klässler begab sich auf eine Alpenexkursion. Bergwandern, Mountainbiking und auch Rafting waren Teil des Abenteuerprogramms. Abenteuer in der Region galt es auf einer „Exkursion durchs Umpfertal“ zu erleben. Übernachtet wurde dabei in Tipis. So entstand schnell Zeltlageratmosphäre. Mit Stockbrot und Marshmallows am Feuer erlebten die Kinder die warmen Sommernächte. Doch auch am Tag war mit dem Ökomobil, Schwimmbad und dem Gestalten des Lager-T-Shirts vieles geboten.

Kreativ ging es auch im Projekt „Schule digital“ zu. Gemeinsam wurden Schullogos und Kurzfilme zur Schule erstellt. Für die Kunst zeichnete sich das Projekt „Kunst, Kohle und krasse Gegensätze“ für die älteren Schüler verantwortlich. So wurden bei einem Besuch mit Übernachtung in Frankfurt gesellschaftliche Problemstellungen mit der Kunst verbunden. Eine weitere Stadtexkursion bot das Projekt „Baden-Württemberg“. Die Projektgruppe besuchte die Landeshauptstadt, beschäftigte sich mit der Landeskunde und musste in Interviews feststellen, dass die Bildung hinsichtlich des eigenen Bundeslandes durchaus bei einzelnen einer Auffrischung bedarf.

Zu den Projekthighlights zählte auch das Projekt „Sonne, Mond und Sterne.“ Besucht wurde hier die Experimenta Heilbronn und die Sternwarte in Hardheim. Vor Ort wagten die Kinder durch das Hohmann Teleskop selbst einen Blick in die Sterne, hatten allerdings mit den widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Dank der freundlichen Unterstützung der Hardheimer Schule, war es den Kindern möglich vor Ort zu übernachten. Die wohl größte Projektgruppe war jedoch das Projekt „Rund ums Pferd“. Hier wurden zunächst Hufeisen gestaltet und Leckereien für die Vierbeiner hergestellt. Der Höhepunkt war ein Besuch der Gruppen in den Reitställen Tauberbischofsheim und Assamstadt.

Nach den vier Projekttagen befanden die Schulleitungen um Melanie Hettinger, Isabel Hübner und Andreas Böhrer das Pilotprojekt der gemeinsamen Projektwoche als mehr als gelungen. Sicherlich sei an der einen oder anderen Stelle noch etwas zu verbessern, aber „es ist Wahnsinn, was wir für die Kinder auf die Beine gestellt haben“, betonte Andreas Böhrer, Schulleiter der Realschule Boxberg. Alle drei Schulleitungen sprachen nochmals den Städten Boxberg und Assamstadt großen Dank aus.

Bürgermeister Joachim Döffinger und Bürgermeisterin Heidrun Beck ermöglichten den Transfer zwischen den Schulen und waren von Anfang an von der Idee begeistert. Dank galt jedoch auch den Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Einsatz trotz schwieriger Zeiten ein außergewöhnliches Engagement für die Kinder gezeigt hatten.

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Sportliche Woche

 6.7.2022Sprung

Auch die Grundschule Assamstadt leistete ihren Beitrag zum 75-jährigen Jubiläum des TSV Assamstadt und veranstaltete letzte Woche ihren Solidaritätslauf sowie ihren Sporttag mit den Bundesjugendspielen.

Während die Klassen 1a, 1b und 2 nach Laibach wanderten, marschierten die Klassen 3, 4a und 4b nach Stuppach und besichtigten dort die Stuppacher Madonna. Im Vorfeld wurden im familiären Umfeld Sponsoren gesucht, die pro Kilometer einen festgelegten Geldbetrag spendeten. Die erlaufene Summe wird am vorletzten Schultag bekannt gegeben und jeweils zur Hälfte an die beiden Projekte „Ecole de la Solidarité“ in Dow-Bodié (Guinea/Afrika) und „Hogar del Sol“ (Haus der Sonne) in Jujuy in Nord-Argentinien gespendet.

Bei den Bundesjugendspielen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Können in den Disziplinen Weitsprung, Weitwurf und 50-m-Lauf unter Beweis stellen. Ebenso gab es eine Fußball-, Seil-, Zielwerf- und Brennball-Station, welche für Abwechslung und zusätzliche Motivation sorgten. Als kleine Vitaminspritze spendierte René Deißler vom Nahkauf Äpfel und Bananen. Der Elternbeirat sorgte für die willkommene Abkühlung und belohnte am Ende der Veranstaltung jedes Kind mit einem Eis. 

Herzlichen Dank an alle Eltern, die uns tatkräftig unterstützt und die Kinder lautstark angefeuert haben.

 

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Schülerinnen der Realschule Boxberg fertigen mittelalterliche Burg für die Assamstadter Grundschule an

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Am Freitag, 20.5.2022 versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Assamstadt während der großen Pause zu einem ganz besonderen Anlass. Grund war ein Besuch der Realschule Boxberg. Zwei Schülerinnen der Schule, Emelie Fränzl und Zora Hageleit, übergaben der Schule eine mittelalterliche Burg, die sie zuvor im Schulfach „Projekt“ an der Realschule hergestellt hatten. Isabel Hübner, Schulleiterin der Grundschule Assamstadt, bedankte sich für das nützliche Mitbringsel und zeigte sich begeistert von dem gelungenen Projektergebnis. Sie und ihr Kollegium hatten zuvor die Projektarbeit in Auftrag gegeben.

Das Schulfach-Projekt ist Teil des Konzeptes der Realschule. Schülerinnen und Schüler dürfen in diesem Schulfach praxisnahe Projekte durchführen, um gezielt Kompetenzen und Erfahrungen für bestimmte Berufsfelder zu erhalten. Jeden Donnerstagnachmittag vertiefen sie so ihr Wissen, indem Theorie und Praxis verbunden werden. Gleichzeitig ist es möglich, nahezu alle Berufsfelder zu erkunden.

Das Burgmodell soll nun für den Unterricht in Assamstadt zum Einsatz kommen. Unmittelbar vor den Sommerferien findet dort in Zusammenarbeit mit der Grundschule Kupprichhausen, der Grundschule Boxberg und der Realschule Boxberg eine Projektwoche statt. Eine Projektgruppe wird sich in Assamstadt mit dem Thema „Mittelalter“ beschäftigen. Aber auch andere spannende Projekte, wie „Rund ums Pferd“, eine „Exkursion durchs Umpfertal“ und das Forscherprojekt „Sonne, Mond und Sterne“ werden den Kindern in den letzten Schultagen geboten sein.

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Großartige Leistungen bei "Jugend trainiert für Olympia"

28.4.2022

20220428 151924Am Donnerstag, den 28.4.2022 fanden in Igersheim endlich wieder die Kleinfeldmeisterschaften im Tennis (Jugend trainiert für Olympia) statt. Hierbei handelt es sich um einen Bundeswettbewerb der Schulen, der an der Grundschule Assamstadt in Kooperation mit dem TSV Assamstadt stattfindet. Nachdem das Turnier im März 2020 durch Corona nicht einmal 24h vor Turnierbeginn kurzfristig abgesagt wurde und 2021 ganz entfallen musste, war die Freude groß, dass wir endlich wieder starten durften.

In diesem Jahr traten wir mit zwei Mannschaften an. Insgesamt hatten sich 10 Schulteams angemeldet, die in der Vorrunde in 3 Gruppen eingeteilt waren.

Unser Team 1 durfte in der Vorrunde gegen Mergentheim 2 und Igersheim 2 antreten. Beide Spiele konnten die Kids für sich entscheiden und standen somit als Gruppensieger fest, womit sie die nächste Runde und somit das Viertelfinale erreichten.

Team 2 hatte in der Vorrunde drei Spiele zu absolvieren. Sie kämpften gegen die Mannschaften Markelsheim 1, Mergentheim 1 und Lauda-Königshofen 2. Die Spiele gegen Mergentheim 1 und Markelsheim 1 gingen leider an die starken gegnerischen Teams. Gegen die Mannschaft aus Lauda-Königshofen 2 spielten unsere Kids super und konnten die Einzel mit 2:1 für sich entscheiden. Leider gingen die Doppel mit 13:14 und 10:16 an die Gegner und die Kids, die teilweise erst ein halbes Jahr Tennis spielen, konnten sich nur ganz knapp nicht für die nächste Runde qualifizieren und belegten den 8. Platz. Sie konnten aber alle sehr stolz auf sich sein!

Im Viertelfinale traf das Team 1 auf Lauda-Königshofen 2. Dieses Spiel konnten unsere Kids souverän mit 3:0 gewinnen und sich somit fürs Halbfinale qualifizieren. Die Freude und die Aufregung waren riesig! Das Halbfinale bestritten die Kinder gegen die Mannschaft 1 aus Bad Mergentheim. Hier konnte das Doppel deutlich mit 14:6 gewonnen werden, die beiden Einzel gingen leider ganz knapp an den Gegner, was eine 1:2 Niederlage und gleichzeitig das Turnier-Aus, aber einen großartigen 3. Platz bedeutete.

Was es wirklich zu erwähnen gilt, ist der Zusammenhalt der Kids im Team von denen die Meisten das allererste Mal überhaupt bei einem Turnier teilnahmen! Alle feuerten sich gegenseitig an, fieberten mit den anderen mit, beglückwünschten sich gegenseitig und freuten sich miteinander über die guten Ergebnisse. Aber auch bei Niederlagen wurde getröstet. Das war wirklich eine ganz, ganz tolle Leistung – viel wichtiger als jede Platzierung!

Team 1: Emma Geißler, Lenia Hammel, Ellen Herold, Lean Hügel, Fabian Scherer

Team 2: Anton Freudenberger, Maya Herold, Mailo Tremmel, Jakob Volk, Maria Wachter

Betreut wurden die 10 Schülerinnen und Schüler von Liane Möhler und Carolin Scherer. Außerdem wurden die Mannschaften von der Tennis-Jugendleiterin Patrice Schaller, von Frau Hübner und von zahlreichen Eltern besucht und angefeuert! Danke für Eure Unterstützung!

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Präventionstheaterstück "Bambolinas Zauber" in Assamstadt aufgeführt

25.4.2022 - Zeitungsartikel von Elisabeth Englert

IMG 5496Wer gut lernen will, muss sich wohlfühlen. Daher integriert die Grundschule Assamstadt das Projekt „Gesunde Schule – seelisches Wohlbefinden in der Grundschule“ in ihre Bildungseinrichtung und schafft so beste Voraussetzungen für ein gutes Schulklima.

Aufmerksam sitzen die Schüler auf Matten und Gymnastikbänken und nehmen gebannt teil an Bambolinas Sorgen, Ängsten und Wünschen. Im interaktiven Präventionstheaterstück „Bambolinas Zauber“ versteht Schauspielerin Sarah Gros es, spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger die Welt der kleinen Zuschauer zu spiegeln. Trotz Monstermädchen, Magie, Zauber oder Schattenspielen ist Gros’ Stück nicht fernab der Lebenswirklichkeit ihres Publikums, vielmehr ist es aktuell und nah dran. Ob Homeoffice, Quarantäne oder Ärger auf dem Schulhof, die Situationen entspringen der Lebenswirklichkeit und dem sozialen Umfeld der Kinder, das spürt man sofort an deren Miteifern und Einbringen, wenn diese geschickt von der Akteurin ins Bühnengeschehen eingebunden werden. „Die Kids sollen sich identifizieren“, postuliert Gros ihren eigenen Anspruch. Sie wolle als „neutrale Stelle“ unbeschwert, mit Spaß und ohne Notendruck auf ihre jungen Zuschauer zugehen und ihnen gleichsam als „Türöffner“ Stimme und Gehör nach der Coronazeit verschaffen. In der Nachbereitung in den einzelnen Klassen werde ermöglicht, die Gefühle zu reflektieren, auszusprechen und gegebenenfalls nach Lösungsstrategien zu suchen und diese zu fördern.

Nach den zwei Jahren Pandemie habe es das Kollegium als wertvoll angesehen, dieses auf drei Jahre angelegte Projekt im Schulalltag zu integrieren, erklärt Schulleiterin Isabel Hübner und erinnert sich als Magdalena Rothengast, Koordinatorin Gesundheitsförderung Lebenswelten, von der AOK in dieser Angelegenheit zu Schuljahresbeginn auf sie zukam. Es sei ihr sofort klar gewesen, dass dies ein wichtiges Thema sei, beschreibt sie rückblickend ihr „Bauchgefühl“. Die Themen Ernährung und Bewegung würden an ihrer Schule ausreichend umgesetzt, was an den vielen kleinen Rollern und Fahrrädern vor dem Schulgebäude unschwer zu erkennen ist, „aber der seelische und sozial-emotionale Bereich ist ein besonderes Feld, das bisher vernachlässigt wurde“, so Hübner. Mit dem Programm „ScienceKids: Gesundheit entdecken“ unterstützen AOK sowie Kultusministerium handlungsorientierte Gesundheitsförderung in Schulen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur gesunden Entwicklung der Kinder. Neben den schon seit langem in der Assamstadter Schule verankerten Themen „Ernährung“ und „Bewegung“ erfährt die fruchtbare Kooperation im neuen Bereich „Seelisches Wohlbefinden“ eine weitere Stärkung und Aufwertung. Dabei solle verhaltens- und verhältnispräventiv agiert werden, was beinhaltet, dass sowohl die Gesundheitskompetenz des Einzelnen (Verhalten) als auch die Rahmenbedingungen (Verhältnisse) optimiert werden. Ziel sei es, diese gesundheitsfördernden Prozesse nicht nur anzuregen, sondern zu etablieren und nachhaltig zu verankern, erklärt Rothengast.

Finanziert wird dieses Projekt teils durch die AOK sowie durch das Förderprogramm des Landes „Lernen mit Rückenwind“, das ebenfalls die Notwendigkeit der Förderung des sozial-emotionalen Bereichs erkannte. Zusätzlich zur fachlichen Unterstützung in Mathematik und Deutsch bildet auch die Stärkung der seelischen Kompetenzen eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen. „Deshalb haben wir uns bewusst für diesen Bereich entschieden“, erklärt die Rektorin diesen Entschluss. Klar, dass dieses Projekt der Schulgemeinschaft nicht übergestülpt werde, noch die genauen Aktionen detailliert aufgelistet werden können, sondern „Stück für Stück im Austausch wächst.“ Im Sinne einer Verankerung sei es unerlässlich, die „Eltern mit ins Boot zu holen.“ Des Weiteren startet in Kürze eine Entspannungs-AG. Auch solle in diesem Zusammenhang die Integration der Schulsozialarbeit auf den Weg gebracht und umgesetzt werden. Im ineinandergreifenden Zusammenspiel aller Maßnahmen solle am Ende, nicht wie bei Bambolina sich „Kopf und Herz wie Matsche anfühlen“, sondern die positiven Gefühle bei den Grundschülern überwiegen.

 

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Grundschulkinder unterstützen die Tafel in Bad Mergentheim

11.4.2022

In unserer Region gibt es mittlerweile einige Tafelläden, die bedürftige Menschen unterstützen. Regionale Bäckereien, Supermarktketten und Lebensmitteleinzelhändler geben Woche für Woche Lebensmittel, die sie aussondern, an die Tafeln ab. Gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins können Menschen mit geringem Einkommen einwandfreie Nahrungsmittel erwerben. So können in der Regel zwischen 30 und 70 Haushalte zweimal pro Woche mit Lebensmitteln versorgt werden.

Doch auch die Supermärkte werden in Anbetracht der aktuellen Lage sparsamer, kalkulieren anders und reizen die Mindesthaltbarkeitsdaten mehr aus. So werden es weniger Lebensmittel, die für die Tafeln abfallen. Auch aufgrund der ukrainischen Flüchtlinge ist der Bedarf enorm gestiegen.

Deshalb haben es sich die Schüler und Lehrerinnen der Grundschule Assamstadt zur Aufgabe gemacht, die Tafel in Bad Mergentheim zu unterstützen. Bereits in den vergangenen Jahren gab es solche Aktionen für die Tafel, doch durch die Kriegssituation wurde besonders deutlich, wie groß die Hilfsbereitschaft und das Engagement der Menschen ist. Innerhalb einer Woche wurden in der Aula viele Konserven, haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel jeglicher Art gesammelt, sodass 6 große Körbe gefüllt werden konnten.

Am vergangenen Montag wurden die Spenden von den beiden ehrenamtlichen Helfern Monika Wokal und Manfred Albrecht abgeholt. Frau Wokal, die bereits seit 15 Jahren in der Tafel arbeitet und schon viele Schicksale mitbekommen hat, war sichtlich gerührt von dem großen Einsatz der Kinder und Lehrerinnen. Sie bedankte sich herzlich im Namen des Führungsteams - und natürlich der bedürftigen Menschen. Auch die Schüler waren sehr stolz. Sie erkannten, dass jeder mithelfen kann, Not zu lindern und dass auch kleine Beiträge Gutes bewirken können.

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Die vierten Klassen unter Strom!

Februar/März 2022

Woher beziehen wir unseren Strom? Wie funktioniert ein Stromkreis? Wofür wird elektrische Energie verwendet? Diesen Fragen sind die Klassen 4a und 4b am Montag, den 21.02.2022 in Heilbronn auf der Experimenta auf die Spur gegangen. Zunächst wurden die Klassen von ihren Kursleitern begrüßt und in die spannenden Laborräume der Experimenta geführt. Dort erfuhren sie mehr über Stromquellen, Kraftwerke und Batterien, bevor sie das Prinzip des Stromkreises vertieften. Dazu bildete die ganze Klasse einen menschlichen Stromkreis, wobei jedes Kind die eindrückliche Erfahrung machen konnte, dass Strom durch den Körper fließen kann, wenn sich alle an den Händen fassen. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler mit elektrischen Bauteilen funktionierende Stromkreise bauen und damit experimentieren. Im nächsten Schritt setzten die neuen Stromexperten ihr Wissen in die Praxis um und jeder baute einen eigenen sogenannten „heißen Draht“. Die Freude war groß, als die Kinder ihre fertigen Geschicklichkeitsspiele testen und gegeneinander antreten konnten, wer ein besonders ruhiges Händchen hat. 

Nach einer Essens- und Bewegungspause an der frischen Luft wartete das ForscherLand der Experimenta auf die Schülerinnen und Schüler. Auf diesem großen Abenteuerspielplatz zum Ausprobieren, Rätseln und Experimentieren konnten die Kinder über das Thema Strom hinaus allerlei Interessantes zu naturwissenschaftlichen Themen erfahren. Von Ameisenkolonien über die Elemente Wasser und Luft bis hin zum eigenen Körper oder großen Maschinen konnten die Kinder auf Expedition gehen. Die Zeit im ForscherLand war gefühlt viel zu kurz, als die Klassen schon ihre Heimreise antreten mussten. 

Gut, dass die Viertklässlerinnen und Viertklässler nicht lange auf das nächste Strom-Projekt warten mussten. Zu Beginn dieser Woche empfingen sie zwei junge Wissenschaftlerinnen von der Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF), die ein Exit-Game zum Thema Strom im Gepäck hatten. Dieser Projekttag war ein zusätzlicher Baustein des MINT-Lernkreislaufes, den wir im Rahmen eines Gewinnspiels absahnen konnten. Das dahinterstehende Weiterbildungsprogramm für Lehrkräfte ist auf insgesamt zwei Jahre angelegt und ermöglicht uns als Schule, Projekttage mit unseren Schülern anzuschauen und zu begleiten. Dieses Mal gingen die Kinder der rätselhaften Todesursache von fünf Rindern nach einem Gewitter auf die Spur. Mit ihrem Vorwissen mussten die Schülerinnen und Schüler auf geschickte Art und Weise und mithilfe des iPads Hinweise finden und miteinander kombinieren, um das Rätsel zu lösen. Ihr Wissen um Stromkreise und elektrische Bauteile konnten die Kinder bei dieser Gelegenheit handlungsorientiert vertiefen und forschend-entdeckend lernen. 

Wie schnell die Kinder verstanden haben, wie sie mit Wischen und Tippen das iPad bedienen müssen und gleichzeitig spielerisch ihre Kenntnisse festigten, begeisterte auch Frau Lange-Schmalz von der Jugendtechnikschule Taubertal, die uns spontan besuchte und am Projekttag mitwirkte. Besonders freuten wir uns darüber, dass wir das tolle Equipment zum Themengebiet, wie Schalter, Kabel, Klemmen, Glühbirnen und vieles mehr sogar behalten durften, um im Unterricht damit weiterzuarbeiten. Für dieses tolle Geschenk bedanken wir uns recht herzlich bei Frau Dylla und der IJF, die durch die Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung gefördert wird.

 

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